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Ritter, Könige und Märchenschlösser: Deutschlands schönste Burgen in 7 Tagen
Kaum eine Strecke in Europa fühlt sich so sehr nach Märchenbuch an wie die, die sich von den Weinhängen der Mosel hinunter bis an den Fuß der bayerischen Alpen schlängelt. Los geht's in Cochem, wo die Reichsburg über den Fluss thront, als wäre sie direkt einem Grimm'schen Märchen entsprungen – und noch am selben Nachmittag steht ihr vor Burg Eltz, jener Burg, die jeder von Fotos kennt, aber kaum jemand wirklich besucht hat, versteckt in ihrem eigenen Tal, als hätte die Zeit sie vergessen. Am nächsten Tag geht's weiter ins Rheintal, vorbei an der Marksburg, der einzigen Rheinburg, die nie zerstört wurde, und weiter zur gewaltigen Festungsruine Rheinfels in St. Goar, deren unterirdische Gänge noch immer von gescheiterten Belagerungen erzählen. Von den Flüssen schwenkt die Route südwärts nach Heidelberg, wo die Schlossruine über das Neckartal blickt und die Kurfürsten einst legendäre Feste feierten – heute sind es Studenten und Weinliebhaber, die die Altstadtgassen füllen. Über das charmante Tübingen führt die Fahrt hinauf in die schwäbischen Höhen zur Burg Hohenzollern, dem Stammsitz der Hohenzollern-Dynastie, die aus dem Nebel aufsteigt wie eine Illustration aus einem Fantasyroman. Die letzte Etappe – mit optionalem Abstecher zum wuchtigen Ulmer Münster – bringt euch nach Füssen, zum großen Finale: Schloss Neuschwanstein, König Ludwigs II. Traumschloss, das sogar Disneys eigenen Märchentürmen Pate stand, gefolgt von seinem Elternhaus Schloss Hohenschwangau und dem Blick von der Marienbrücke, bei dem einem nicht nur wegen der Höhe die Knie weich werden. Übernachtet wird durchweg in gemütlichen Gasthäusern und kleinen familiengeführten Hotels in Weindörfern und Fachwerkgassen – dort, wo das Frühstück noch von der Chefin persönlich serviert wird. Wer diese Route fährt, sieht nicht nur Deutschlands meistfotografierte Schlösser – er spürt die Geschichte an jeder Kurve atmen.
Ganze Reise lesen →Amalfiküste: Eine sonnenverwöhnte Liebeserklärung
Es gibt wenige Straßen auf der Welt, die einem gleichzeitig das Herz in die Kehle und ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wie die Strada Statale 163 an der Amalfiküste – ein schmales Asphaltband, das sich an die Felswand klammert, während das Mittelmeer hunderte Meter tiefer glitzert. Diese Reise beginnt zwischen den erstarrten Ruinen von Pompeji, schlendert durch Sorrents zitronenduftende Gassen und folgt dann der Küste nach Positano, wo rosa- und ockerfarbene Häuser wie bunte Bonbons den Berg hinab ins Meer zu purzeln scheinen. Du hast Zeit, einfach am Strand von Marina Grande zu sitzen, die Füße im Sand, einen Aperol Spritz in der Hand, bevor ein Tagesausflug nach Capri dich zu den sagenumwobenen Faraglioni-Felsen und in das türkise Licht der Blauen Grotte führt. Die Reise endet in der Stadt Amalfi mit ihrer eindrucksvollen Domtreppe und in Ravello, wo die Terrassen von Villa Rufolo und Villa Cimbrone wohl den atemberaubendsten Meerblick ganz Italiens bieten. Die Unterkünfte sind mit Bedacht gewählt: charmante Boutique-Hotels und familiengeführte B&Bs mit Meerblick statt anonymer Ketten, sodass jeder Morgen mit Kaffee auf dem Balkon und Blick aufs blaue Wasser beginnt. Diese Reise ist für alle, die sich ein wenig Luxus gönnen, das Tempo drosseln und sich verzaubern lassen wollen – perfekt für Paare auf der Suche nach Romantik, Sonnenschein und diesem unbeschreiblichen Gefühl der Dolce Vita.
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